SelbstLiebe.

Aktualisiert: Sept 19

Jeder Situation in Deinem Leben geht eine Entscheidung von DIR voraus. Immer.

Und je mehr Du Dich lieben kannst, desto mehr kannst Du das Leben führen, was Dich erfüllt.


Ich möchte ein bisschen von mir erzählen.

Warum ich bin, wie ich bin und warum ich die Selbstliebe so mag.


Dabei lasse ich meine Kindheit mal aus.

Dort liegt zwar der Teil einer Erklärung für mein späteres Verhalten, aber das würde jetzt zu weit führen.

Ich beginne also mit 16, als ich mich in eine Frau verliebte.

Manche Menschen um mich herum waren aufgeregt darüber und fragten sich, was die Gesellschaft dazu wohl sagen würde. Manche brachen in Tränen aus - so hatten sie sich meine Zukunft nicht vorgestellt und ich?

Ich fragte mich, was das ganze Drama sollte. Ich war verliebt. Punkt.

Es fühlte sich toll an und gab mir Kraft. Klar, war ich plötzlich „besonders“, doch ich fühlte mich nicht so. Ich war doch einfach nur verliebt.


Meine Freundin (sie war 8 Jahre älter als ich) betrog mich ziemlich schnell mit einer älteren Frau. Fast ein Jahr lebte ich in einer 3er Konstellation in der die dritte Frau nichts von der Liebe zu mir wusste.

Ich litt unfassbar darunter, konnte aber nicht gehen, denn wenn ich 18 würde und zu ihr ziehen könnte, dann würde sie sich von der anderen Frau trennen - so erzählte mir meine Freundin.

Sie könne nur nicht alleine sein und ich könne ihr nicht beistehen. In den angstvollen Nächten könne ich sie nicht retten. Sie brauchte meine Liebe doch so sehr.


Ich war so verliebt und so jung und ich glaubte ihr.

Bis zu dem Tag, als meine Schmerzen so groß waren und ich es endlich schaffte, mich zu befreien. Fast zwei Jahre brauchte ich, um mich neu einzulassen.


Meine Liebe würde schon retten

Nach einer recht unspektakulären, aber schönen 7-jährigen Beziehung mit einer anderen Frau verliebte ich mich mit 26 Jahren Hals über Kopf in einen 20 Jahre älteren Mann.

(Die, „wie ich mit 26 zum ersten Mal mit einem Mann Sex hatte“- Geschichte kommt vielleicht mal an anderer Stelle 😉)

Er war verheiratet und sehr schnell bekam ich heraus, dass er Alkoholiker war.

Aber das machte ja nichts, meine Liebe würde ihn schon retten.

Wir lebten zwei Jahre Affäre, zogen dann zusammen.


Er war toll. Ein super kreativer Mensch, der aus allem noch irgendwas zaubern konnte, mich auf Händen getragen hat und sehr reflektiert war. Er hat mir gezeigt, dass ich Fehler machen darf, er hat mich gelehrt mir zu vertrauen und mich nicht immer schuldig zu fühlen, wir hatten viel Spaß miteinander.

Abends, wenn er diesen einen Schluck zu viel hatte, dann wurde er melancholisch. Ich hörte mir jahrelang seine Dramen an, seine schweren Schicksale, wie ungerecht das Leben doch zu ihm gewesen war. Und ich glaubte immer noch, wenn ich ihn nur genug liebte, würde er wieder Lust am Leben bekommen.


Ich kann sagen, dass er in den Jahren mit mir tatsächlich weniger trank. Doch er hörte nie auf und es war ein ewiges Geflecht von Lügen und Beteuerungen, von Hilferufen, Selbstmorddrohungen und Kniefällen. Am Tag, an dem ich ihn verließ machte er mir einen Heiratsantrag...


Ich hatte mich in diese Situation begeben.

Ich war verantwortlich dafür, also konnte ich auch vergeben und mich frei machen.

Als ich mich nach sieben Jahren getrennt hatte, fühlte ich mich so frei wie noch nie in meinem Leben und so schuldig und so voller schlechtem Gewissen.

Ich liebte ihn ja noch wusste aber, dass ich mit ihm zu Grunde gehen würde.


Lange wartete ich auf Reue und Entschuldigungen, auf ein Einsehen von ihm, dass er mir so weh getan, mich so sehr benutzt hatte. Nichts davon kam.

Nur flehende Anrufe, wie sehr er mich brauche.


Ich war so glücklich wie lange nicht mehr und gleichzeitig so beladen. Ich habe mich vor mir selber unfassbar geschämt, das alles mitgemacht zu haben und war gleichzeitig so stolz, dass ich den Absprung geschafft hatte. Ich wusste nicht mehr, wer ich bin, denn alles hatte sich in den letzten Jahren nur um ihn gedreht.


Lange wartete ich auf diese Entschuldigungen, bis mir eines Tages klar wurde, dass ich ihm und mir verzeihen kann, ohne dass es ein Wort von ihm braucht.

Ich hatte mich in diese Situation begeben.

Ich war verantwortlich dafür, also konnte ich auch vergeben und mich frei machen.


Meine Reise zu mir

Dann lernte ich die Chakra-Lehre kennen. Und zum ersten Mal in meinem Leben verstand ich mich zutiefst. Verstand, warum ich dies alles hatte leben müssen. Ich begann meine Reise zu mir.

- Ich durfte lernen, mich selber zu mögen, mir keine Vorwürfe mehr zu machen, keine Schuldgefühle zu haben.

- Ich fühlte, dass ich allein für mich verantwortlich bin und für niemand anderen.

- Ich erlebte, dass ich für alles in meinem Leben die Verantwortung tragen darf, dass ich niemals Opfer bin und dass ich meine Freiheit und Selbstbestimmung komplett selber in der Hand habe.

- Ich lernte, mit mir alleine sein zu können und ich lernte, dass mein Glück von niemanden abhängt, außer von mir selbst.

- Ich schaffte es, mich zu lieben. Mit all meinen Dramen, Schmerzen und vermeintlichen Fehlern. Im Raum des Herzens hat alles einen Platz. Alles.

- Ich begann im Jetzt zu sein, hörte auf, mir meine Geschichten immer wieder zu erzählen.


Als er 2015, sieben Jahre nach unserer Trennung, starb, war ich sehr traurig. Er hatte es nicht geschafft. Er war diesen Weg weiter gegangen bis zum Schluss. Er hatte es nie geschafft, die Liebe in sich zu finden.

Ich war traurig, aber sein Tod riss kein Loch, denn ich brauchte Nichts mehr von ihm.

Ich hatte ohne sei Zutun Frieden mit uns schließen können.


Niemand ist verantwortlich für jemand anderen, außer man selbst.

Ich habe mich in zwei abhängige Beziehungen gegeben.

Ich dachte, ich könnte Menschen retten.

Ich dachte, Liebe kann retten.


Niemand kann jemand anderen retten. Ich kann jemandem das Seil halten. Klettern muss er selber.


Diese Erfahrung hat mich so tief mit mir verbunden, hat mich so sehr wachsen lassen, mich jeden Schmerz und jeden Zweifel in mir lieben lassen, dass ich sie nicht missen möchte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich lernen durfte, was bedingungslose Liebe NICHT bedeutet, um nun bedingungslose SelbstLiebe leben zu können.


Ich führe Menschen dahin, dass sie die Verantwortung für ihr Leben voll übernehmen, dass sie sich zutiefst mit sich selbst verbinden und dann entscheiden können, was wirklich zu ihnen gehört.

Ich zeige Ihnen, dass sie immer eine Wahl haben, egal was ist. Wenn sie sich spüren können, ihrer Intuition folgen, sich selbst Vertrauen und sich selbst lieben, dann kann es viel leichter gehen. Dieses Leben. Alles akzeptieren, was ist. "Es ist, wie es ist, sagt die Liebe." (Erich Fried)


Das Balancieren der Chakren und Klären des Energiekörpers ist dafür ein echter Beschleuniger.

So viel steckt in unserem System, was uns runterzieht, belastet. So viele alte Glaubenssätze und Erfahrungen, die gar nicht unsere sind. Da darf Klärung passieren und dann ist so viel möglich.


Chakra up Your Life! Mehr Leichtigkeit. Mehr Lebensfreude. Viel mehr DU.



"Ich öffne mich für die Liebe" - meine Meditation für mehr SelbstLiebe und und gesunde Beziehungen findest Du hier