LebensMUTivation. Oder die Sache mit dem Fokus


Als ich neunzehn Jahre alt war, habe ich in mein Tagebuch geschrieben. „Ich möchte mir ein Mut-Los kaufen, damit ich nicht so mutlos bin“ Bis heute mag ich dieses Wortspiel.


Mut. Kann man Mut lernen? Ist Mut das Gegenteil von Angst? Oder braucht es die Angst, damit der Mut in uns wachsen kann? Wie werde ich mutiger? Bin ich wirklich feige, wenn ich nicht mutig bin?


Diese Fragen habe ich mir im Zuge dieser Blogparade von Andrea Heckmann gestellt und ich versuche, ein paar Antworten zu finden.


Wie also „funktioniert“ Mut?

Kann ich ihn wirklich erlernen?


Entmachte Deine Angst! ist mein Thema. Es geht nicht um Verdrängung, sondern darum, ihr einen Platz zu geben. Und dem Mut dadurch Raum.


Ich arbeite energetisch, das heißt, ich schaue im Chakra- und Energiesystem meiner KundInnen und finde und löse Blockaden zu deren Themen. Meistens geht es da um Sichtbarkeit, um Klarheit. Und immer spielt der Mut dabei auch eine Rolle. Ich finde alte Glaubenssätze, unbewusst getroffene Entscheidungen, Geschichten aus Vorzeiten, die heute noch wirken, und unbewusste Ängste.


Bei meiner Arbeit ist Fokus wichtig. Wenn ich ohne Fokus in ein Energiesystem hinein spüren würde, würde mir alles gezeigt, was der Person je widerfahren ist und somit wiederum nichts Brauchbares. Ich wäre konfus, meine KundInnen auch.

Mit Fokus wird mir nur das gezeigt, was für diese Situation wichtig ist und gesehen werden will. Das ist ein sehr kraftvoller Prozess.


Was hat das jetzt mit Mut zu tun?

Ich bin überzeugt, dass Mut viel mit Fokus zu tun hat. Fokussiere ich mich auf das Schlechte, das was mir fehlt, was mich traurig macht? Oder auf das was gut ist, bereits da ist und mich unterstützt?

Halte ich den Fokus auf das Positive, kann Mut in mir wachsen und ich tue Dinge, die ich sonst nicht getan hätte.